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 Technische Grundlagen und Bauweisen verschiedener
Holgas-Pysrolyse- Anlagen 
sowie Datenbücher historischer Fahrzeuge

    In der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs, als fossile Treibstoffe wie Benzin und Diesel extrem knapp oder gar nicht verfügbar waren, erlebte eine fast vergessene Technologie eine Blütezeit: der Holzgasgenerator. Durch das Prinzip der Holzgas-Pyrolyse machte diese Technik es möglich, Lastkraftwagen, Personenkraftwagen und Traktoren mit einem heimischen und leicht verfügbaren Rohstoff anzutreiben: Holz.

    Ein Holzgas-Fahrzeug bestand nicht nur aus dem Ofen, sondern aus einer ganzen verfahrenstechnischen Anlage, die meist am Heck, auf der Ladefläche oder direkt an der Front des Fahrzeugs montiert war:

    • Generator: Der zylindrische Schacht, in dem die Pyrolyse und Reduktion stattfanden.

    • Gaskühler: Das erzeugte Gas verließ den Generator mit mehreren hundert Grad Celsius. Es musste abgekühlt werden, um seine Dichte zu erhöhen, was den Füllungsgrad des Motors und damit die Leistung verbesserte.

    • Gasreiniger: Holzgas enthält Ruß, Asche und teerige Rückstände. Aufwendige Filter (meist bestehend aus Prallblechen, Kork- oder Glaswollefiltern) reinigten das Gas, um schweren Motorschäden und Verkokungen vorzubeugen. 

    • Mischer: Da Holzgas einen anderen Luftbedarf zur Verbrennung hat als Benzin, ersetzte ein spezieller Gas-Luft-Mischer (auch Holzgas-Vergaser genannt) den herkömmlichen Vergaser, um das optimale Zündgemisch einzustellen. 

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